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05/04/2011

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Biografie Matthias "Gonzo" Röhr


Matthias „Gonzo“ Röhr (* 16. April 1962 in Frankfurt-Bockenheim) ist ein deutscher Gitarrist, der als Mitglied der Böhsen Onkelz bekannt wurde. Seit dem Ende der Band nennt er sich Matt Roehr.
Röhr wuchs im Frankfurter Raum, in einer streng katholischen Familie auf. Ihren Vater bekamen die vier Geschwister nur selten zu Gesicht, da er die Woche über in seinem Lebensmittelladen und später in seinem selbst eröffneten Kiosk in Frankfurt beschäftigt war. Röhrs Familie wechselte oft den Wohnort, blieb jedoch immer im Großraum Frankfurt.

Als er 1980 in die Frankfurter Punk-Szene kam, hatte er bereits in mehreren Bands gespielt. Die bekannteste und letzte Band in der er vor dem Einstieg bei den Böhsen Onkelz spielte, hieß Antikörper. 1981 stieg er als viertes Mitglied bei den Böhsen Onkelz ein, bei denen er zunächst Bass spielte. Noch vor den ersten Veröffentlichungen der Böhsen Onkelz auf dem Sampler Soundtrack zum Untergang 2 wechselte er wieder zur Gitarre. Weidner übernahm daraufhin das Bassspiel. Röhr bestand in beinahe allen Songs auf ein Solo seinerseits, was konträr zur damaligen Punk-Musik stand, deren spielerisches Niveau nicht immer hoch war.
Er spielte bei den Onkelz von 1981 bis zur Entscheidung der vier Bandmitglieder die Band 2005 aufzulösen. Nach dem Ende der Band gab Röhr bekannt, weiterhin als Musiker aktiv zu sein, was er auch in seinem Buch "Meine letzten 48 Stunden mit den Böhsen Onkelz" stark zum Ausdruck brachte.

2007 beendete Röhr die Aufnahmen zu seinem ersten Soloalbum. Es trägt den Titel „Barra da Tijuca“ und wurde am 26. Oktober 2007 veröffentlicht. Er ist damit der Erste der Onkelz, welcher sein Soloprojekt veröffentlichte. In diesem kombiniert Röhr musikalische Elemente von verschiedenen Musikrichtungen (Jazz, Blues, Funk und Hard Rock). Fachblätter wie der Metal Hammer und auch zahlreiche Musikseiten loben Röhrs Werk, welches er selbst produzierte und auch die Texte selbst schrieb. Unterstützt wurde er von den Musikern Charlie Huhn (Vocals, u.a. Gary Moore, Ted Nugent, Victory), Glaucio Ayala (Drums, u.a. Engenheiros do Hawaii, Linox), Marcelo Linhares (Bass) und Stephan Weiler (Gastspieler am Keyboard der Böhsen Onkelz). Zur Vorstellung seines Albums kam er im Januar 2008 nach Deutschland. Auftakt der Barra da Tijuca-Tour war am 6.1. im Dortmunder Live Station. Am 13. Juni 2008 erschien das Live-Album „UHAD2BTHERE! Live Bootleg Vol.1“, ein Mitschnitt aller Konzerte, der zusammengeschnitten wurde.

Röhr wechselte bisher für jede Tour fast sein komplettes Equipment. So waren es in den frühen Jahren meistens Gitarren des Typs „Gibson SG“ die er für Aufnahmen und Konzerte benutzte; zu sehen ist diese z.B. auf „Live in Dortmund“ von 1996.
Bei allen Konzerten der letzten Jahre (außer der Tour 08) verwendete er außerdem die Gibson SG Doubleneck für die Songs „Nichts ist für die Ewigkeit“ sowie „Erinnerungen“, weiterhin eine Martin Eric Clapton Signature Akustikgitarre für „Wieder mal 'nen Tag verschenkt“, „Ein langer Weg“ und „Ich bin in dir“.

Studioalben
2007 - Barra Da Tijuca

Live
2008 - UHAD2BTHERE! Live Bootleg Vol.1 (CD)

Literatur
2006 - „Meine letzten 48 Stunden mit den Böhsen Onkelz“ von Matthias Röhr, ISBN 3-931624-36-6

Weblinks
http://www.gonzomusic.com
http://www.myspace.com/mattgonzoroehr
http://www.gonzotabs.net
http://www.onkelz.de



Text/Bild/Quelle: Wikipedia